Miniphänomenta
Elementare Erfahrungen

Kinder sind neugierig. Sie wollen Neues begreifen und ausprobieren. Im Handeln finden sie zum Denken. Ihr tägliches Umfeld bietet aber immer weniger Möglichkeiten, unmittelbare Erfahrungen mit technischen oder naturwissenschaftlichen Phänomenen zu machen. Auch die heutige Generation der unterrichtenden Lehrer hat kaum noch ein Primärverständnis für Naturwissenschaft entwickeln können. Mit 52 altersgerechten Experimentierstationen lädt die Miniphänomenta Kinder ein, Phänomene aus Naturwissenschaft und Technik kennen zu lernen und Zusammenhänge zu erforschen. Das ganze passiert en passant auf dem Schulflur, also in der Schule, aber freiwillig – außerhalb des Unterrichts.

Die Miniphänomenta ist eines der erfolgreichsten Projekte der NORDMETALL-Stiftung. Jeder achte Grundschüler im Norden hat sich bereits mit den Experimentierstationen beschäftigt, sie angefasst, sich von ihnen begeistern lassen und vor allem aus eigenen Erfahrungen stabiles Wissen gewonnen.

Das Besondere des Projekts ist die Einbindung aller Kräfte: Die Pädagoginnen und Pädagogen werden in einem zweitägigen Lehrgang im Umgang mit den Experimentierstationen geschult. Die Kinder dürfen in ihrem eigenen Tempo, in eigener Regie an den Stationen arbeiten und werden so intuitiv und ohne Druck an naturwissenschaftlich-technische Fragestellungen herangeführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An diese Art des Lernens erinnern sie sich nachweislich noch Jahre später. Ihre Eltern werden ebenfalls eingebunden: Sie bauen die Experimentierstationen nach, die dann in den Schulen verbleiben. Das schafft neben dem langfristigen Lerneffekt auch eine hohe Identifikation mit der Miniphänomenta – bei den Kindern und den Eltern.

Wie gut die Miniphänomenta funktioniert zeigen eindrucksvolle Zahlen: In über 80% der Grundschulen haben Eltern die Stationen nachgebaut. Und: Aufgrund der sehr positiven Resonanz wurde die Miniphänomenta inzwischen in neun anderen Bundesländern an insgesamt 700 Schulen etabliert. Partner sind regionale Arbeitgeber bzw. ihre Stiftungen. Seit 2004 haben so über 100.000 Kinder die Miniphänomenta erleben können.

 

 

Weitere Informationen unter   www.miniphaenomenta.de
und auf unserem Bildungsportal  www.wir-bilden-den-norden.de