Sommerakademie zur wissenschaftlichen Lehre
Das Lehren lernen

Es heißt, man lernt ein Leben lang. Das gilt auch für Professorinnen und Professoren. Bei der Berufung an eine Hochschule stehen fachlich herausragende Akademiker vor der Frage, wie sie ihren Studenten ihr Wissen erfolgreich vermitteln können. An diesem Punkte setzt die Sommerakademie zur wissenschaftlichen Lehre an: Hier lernen neu berufene Professoren methodische und didaktische Kompetenzen.

Jedes Jahr treffen sich 25 ausgewählte Bewerber für drei Tage im Tagungshotel Schloss Hasenwinkel. Unter der Anleitung erfahrener Teacher-Trainer erarbeiten sie gemeinsam lernpsychologische Grundlagen, didaktische Methoden, erweitern ihr Lehrrepertoire – zum Beispiel durch den gezielten Einsatz von neuen Medien – und erhalten Tipps für die Motivation der Studierenden. Gleichzeitig entwickelt sich so ein starkes Netzwerk, das nicht nur Wissen bündelt, sondern von dem alle Beteiligten noch jahrelang profitieren können. Das Programm, das in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg entstanden ist, berücksichtigt, dass manche der Teilnehmer bereits lange in der Lehre tätig sind.

Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. bietet die Sommerakademien zur wissenschaftlichen Lehre seit 2005 erfolgreich für Professoren von vier Hamburger Universitäten an. Gemeinsam mit der NORDMETALL-Stiftung wurde das Modell erweitert und steht den sieben Universitäten des Nordverbundes sowie weiteren norddeutschen Hochschulen zur Verfügung. Die NORDMETALL-Stiftung fördert die Region als Standort der Wissenschaft. Exzellente Lehre an den Hochschulen ist neben der Forschung die Voraussetzung für hervorragende, wissenschaftliche Leistungen. Das Ausschreibungsverfahren der aktuellen Sommerakademien erfolgt über die Universität Hamburg und die Präsidien der beteiligten Hochschulen. Seit 2012 sind die Sommerakademien Bestandteile des Programms Lehren.