„Bundesengagementstiftung sollte fördernd arbeiten“

Geschäftsführerin Kirsten Wagner plädiert für Unterstützung für vor Ort anerkannte Aktivitäten

NORDMETALL-Stiftung fordert in Offenem Brief Korrekturen am Gesetz zur Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Mit einem Offenen Brief hat sich die NORDMETALL-Stiftung an die Mitglieder des Deutschen Bundestages gewandt. Anlass ist eine öffentliche Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur gepanten Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt am Montag, dem 09. Dezember 2019.

Die NORDMETALL-Stiftung begrüßt dieses Vorhaben der Bundesregierung sehr, doch „wir haben Sorge, dass die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehreneamt über zu geringe Kenntnis der reagionalen Gegebenheiten und Bedarfe verfügen wird, Parallelstrukturen entstehen lässt und so erfahrene Akteure vor Ort schwächt“, schreibt Kirsten Wagner, Geschäftsführern der NORDMETALL-Stiftung, in dem Offenen Brief. Weiter heißt es: „Wir setzen und dafür ein, dass die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt vor allem finanzielle und strukturelle Unterstützung für vor Ort anerkannte Aktivitäten leistet.“

Deshalb fordert die NORDMETALL-Stiftung die Errichtung einer primär fördernden Bundesengagementstiftung.

Die öffentlich-rechtliche Stiftung soll zentrale Anlaufstelle auf Bundesebene sein, die bürgerschaftlich und ehrenamtlich Engagierte bei unterschiedlichsten Herausforderungen unterstützt. Sie soll zudem Innovationen im bürgerschaftlichen Engagement und Ehrenamt, schwerpunktmäßig im Bereich der Digitalisierung fördern, Engagement- und Ehrenamtsstrukturen stärken sowie Bund, Länder, Kommunen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft vernetzen. Der Anhörung liegt ein entsprechender Gesetzentwurf der Fraktionen von CDU/CSU und SPD zugrunde.

Kirsten Wagner, Geschäftsführerin der NORDMETALL-Stiftung

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