new perceptions

Die Kunsthalle Bremen hebt die Zusammenarbeit mit jungen Zielgruppen auf eine neue Stufe

Die Öffnung des Hauses für neues und jüngeres Publikum sowie die Förderung von Diversität und Teilhabe sind erklärte Ziele der Kunsthalle Bremen.

Die Vielfältigkeit der Gesellschaft soll sich in Zukunft deutlicher in der Struktur der Kunsthallen-Besucherinnen und Besucher abbilden und ihre Interessen sich stärker im Ausstellungsprogramm, in den Vermittlungsformaten sowie den Social Media-Plattformen des Museums zeigen.

„new perceptions“ ist auf vier Jahre angelegt und bereits erfolgreich mit der Gründung eines Jugendclubs gestartet. Dieser organisiert sich weitgehend selbst und setzt seine eigenen Themen – so soll jungen Menschen der Zugang zur Institution Kunsthalle erleichtert werden.

In den kommenden Jahren wird die Gruppe, die sich aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 13 und 23 Jahren zusammensetzt, von Dina Koper angeleitet, einer Künstlerin und erfahrenen Kunstvermittlerin. Sie arbeiten mit den jeweiligen Kuratorinnen und Kuratoren des Kunsthauses zusammen und lassen dabei ihre Ideen einfließen. Aufgrund ihrer unterschiedlichen Hintergründe bieten sie eine Vielzahl an Perspektiven an. Das können beispielsweise Blickwinkel sein, die von persönlichen Erfahrungen aufgrund der eigenen internationalen Familiengeschichte geprägt sind.

Die erste Ausstellung, die das Ergebnis dieser Arbeit zeigen wird, ist „Jugend heute“, vom 13. Mai bis 10. September 2023.

Ziel von „new perceptions“ ist es, nachhaltige Strukturen der Jugendbeteiligung an der Kunsthalle Bremen zu etablieren. So sollen gemeinsam ein vielfältiges Programm sowie Ausstellungsformate für die Kunsthalle Bremen entwickelt werden, die echten Alltagsbezug und Relevanz für junge Menschen bieten.

Das Projekt mit Modellcharakter kann einen wesentlichen Beitrag für die deutsche Museumslandschaft leisten.

Seit Jahren begleitet die Stiftung die Kunsthalle fördernd in ihrem strategischen Öffnungsprozess: Schon in der Vergangenheit hat das Museum mit Ausstellungen wie „Ikonen. Was wir Menschen anbeten“ neue Formen der Ansprache unterschiedlicher Zielgruppen kreiert.

Programmatische Räume erweitern seit 2020 die Neupräsentation „Remix“, die gezielt die internationale Kunstgeschichte mit einer bremischen Perspektive verbindet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.kunsthalle-bremen.de.

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