Mit dem Ziel, Engagement in Ostdeutschland zu stärken, tun sich Stiftungen, Politik und Wirtschaft zusammen. Die NORDMETALL-Stiftung beteiligt sich an den Aktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Menschen in den ostdeutschen Bundesländern stellen sich den Herausforderungen ihrer Region, setzen sich für ein friedliches Miteinander ein und werden da aktiv, wo Hilfe gebraucht wird – und das häufig mit vergleichsweise knappen Ressourcen. Dieses Engagement für demokratische Werte und vielfältige Gemeinschaft wollen wir noch mehr unterstützen, stärken und feiern: Mit finanziellen Mitteln, dem Ausbau der Strukturen vor Ort sowie mit Kooperation und Netzwerken.
Auf Initiative der Cellex Stiftung in Dresden, der Freudenberg Stiftung, der Stiftung Bürger für Bürger aus Halle, der Hamburger ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und gemeinsam mit dem Bundesverband Deutscher Stiftungen wurde die neue Gemeinschaftsinitiative „Zukunftswege Ost“ gestartet. Mit einem breiten Bündnis aus Stiftungen, Wirtschaft, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Politik wollen wir mit der Initiative bereits bestehendes Engagement für die Demokratie in Ostdeutschland unbürokratisch unterstützen und stärken – und denjenigen Aufmerksamkeit verschaffen, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Ziel ist es, der Herausforderung vergleichsweise knapper Ressourcen in den Regionen durch kollektives Wirken zu begegnen und so ein spürbares Gegengewicht zur messbar verbreiteten Politikverdrossenheit, Polarisierung und Unzufriedenheit mit der deutschen Demokratie zu schaffen. Aus einem Gemeinschaftsfonds sollen Initiativen und Projekte gefördert werden, die sich für eine demokratische Kultur, ein friedliches Miteinander und offene tolerante Gesellschaft einsetzen. Zudem werden Engagierte durch reichweitenstarke Kampagnen stärker in den öffentlichen Fokus gerückt und überregional sichtbarer gemacht. Dadurch soll ein differenzierteres Bild von Ostdeutschland gezeichnet werden. Im Jahr 2024 startet „Zukunftswege Ost“ in drei Pilotregionen im Osten – die NORDMETALL-Stiftung begleitet und unterstützt dabei den Auf- und Ausbau in Mecklenburg-Vorpommern.
„Eine Demokratie ist kein Zustand, sondern ein fortlaufender Prozess, der ständige, aktive Beteiligung erfordert. Mit unserem Engagement bei der Gemeinschaftsinitiative unterstreichen wir die immense Bedeutung des demokratischen Engagements für ein gutes und gerechtes Miteinander, das einschließt und befähigt“, kommentiert Kirsten Wagner, Geschäftsführerin der NORDMETALL-Stiftung das Mitwirken an der Gemeinschaftsinitiative.
Gesellschaft & Kommunikation
Jannick Leunert
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