31 Teams aus 18 Schulen haben sich am Sonnabend bei dem Formel-1-Rennen in der Autostadt in Wolfsburg miteinander gemessen.
„Es ist beeindruckend zu sehen, was die Schülerinnen und Schüler entwickelt haben – die Kombination von Teamgeist und praktisch angewandtem Wissen ist wahrhaft gelungen“, sagte Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU) während der Siegerehrung zum Ende des Schülerwettbewerbs.
Mehrere Monate lang hatten sich mehr als 170 Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren zusätzlich zur Schulzeit intensiv auf den großen Wettbewerb vorbereitet. Am Computer konstruierten sie ihre Mini-Rennwagen, frästen sie aus Kunststoff, testeten und optimierten sie und entwarfen ein Portfolio für Jury und Sponsoren. Die rund 20 Zentimeter langen Formel 1 Rennwagen erreichen von einer Gaspatrone angetrieben Geschwindigkeiten von mehr als 80 Kilometern pro Stunde. Doch nicht allein die Schnelligkeit entscheidet beim NORDMETALL Cup über den Sieg, sondern die beste Gesamtleistung. Dazu gehören Konstruktion, Design, Fertigung, Marketing und die Präsentation vor einer Fachjury.
Kirsten Wagner, Geschäftsführerin der NORDMETALL-Stiftung zeigte sich besonders erfreut, „dass beim NORDMETALL Cup Niedersachsen mit 18 besonders viele unterschiedliche Schulen mitmachen und sich die Schülerinnen und Schüler für technische Zusammenhänge begeistern – angesichts des Fachkräftemangels in der Metall- und Elektroindustrie ein positives Zeichen.“
Bei den Ü14-Teams ging Platz 2 an Huracan von der Liebfrauenschule in Oldenburg, den dritten Platz belegte SpeedRacer von der Michaelschule aus Papenburg. Bei den Junioren siegte das Team Mach2 von der Schule am Auetal aus Ahlerstedt. Silber ging an JEM2RACE, ebenfalls von der Schule am Auetal, und Bronze an Maximum Motovation vom Gymnasium Oedeme in Lüneburg.
Zum Projekt
Jubel beim Ü14-Landesmeister des NORDMETALL Cup Niedersachsen 2018 Wi vom Dörp von der Schule am Auetal aus Ahlerstedt.
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