Festspiele legen 2020 erstmals im Winter so richtig los

Sommerprogramm findet wegen Corona zum Teil im Netz statt

Bis 31. August 2020 finden wegen der Corona-Pandemie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern keine Konzerte statt.

Nach dem Beschluss der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder vom 06. Mai 2020 bleiben Großveranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie bis einschließlich 31. August 2020 in ganz Deutschland verboten. Deshalb werden auch viele der im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern geplanten Konzerte nicht stattfinden können. Das betrifft auch die von der NORDMETALL-Stiftung geförderten Programmpunkte.

Derzeit arbeitet das Festspielteam um Intendant Dr. Markus Fein mit Hochdruck an einem alternativen Veranstaltungskonzept für die 30. Festspielsaison. Es sieht unter anderem einen mehrstündigen Livestream am 13. und 14. Juni 2020 vor, dem ursprünglich geplanten Eröffnungswochenende der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern 2020. Beim sogenannten Netzspielsommer werden unter dem Motto „30-mal anders“ Live-Konzerte, Grußbotschaften der Festspielpreisträgerinnen und -träger, Gespräche sowie Film- und Konzertaufnahmen aus den Schätzen des Festspielarchivs gezeigt. Zudem werden diverse Konzertveranstaltungen in die Wintermonate und in den Sommer 2021 verschoben.

So wird unser beliebtes Kinder- und Familienfest im Schlosspark von Hasenwinkel im kommenden Jahr am 13. Juni 2021 stattfinden. Bereits erworbene Karten für 2020 behalten laut Veranstalter ihre Gültigkeit.

Das Preisträger-Projekt unter Federführung des Akkordeonisten Martynas Levickis wird am 17. Januar 2021 um 15 Uhr auf Schloss Hasenwinkel mit Werken unter anderem von Prokofjew, Pärt und Piazolla eröffnet. Hier werden Kartenbesitzer gebeten, sich die Kosten erstatten zu lassen und neue Karten für den Ersatztermin zu erwerben. Der exklusive Vorverkauf für Kartenbesitzer beginnt voraussichtlich am 01. September 2020.

Die Verleihung des NORDMETALL-Ensemblepreises 2019 an das Ensemble Reflektor wird ebenfalls auf 2021 verschoben. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro erhält das Ensemble jedoch wie geplant noch im Laufe dieses Jahres.

Weitere Informationen zu den Auswirkungen von Corona auf den Festspielbetrieb veröffentlichen die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf ihrer Internetseite.

Zum Projekt
© NORDMETALL-Stiftung / Ibrahim Ot

Die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern präsentieren 2020 wegen der Corona-Einschränkungen ein vielfältiges Alternativprogramm.

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