„Wie will ich leben und was ist mir wichtig?“

Zwischenbilanz zum Inklusionsprojekt Qplus erschienen

Evangelische Stiftung Alsterdorf und NORDMETALL-Stiftung veröffentlichen Broschüre mit den wichtigsten Vorträgen und Diskussionen zu gesellschaftlicher Inklusion und Sozialraumorientierung.

Mit Qplus haben sich die Evangelische Stiftung Alsterdorf und die NORDMETALL-Stiftung ein komplexes Thema vorgenommen. Das Modellprojekt setzt neue Impulse für die Versorgung von Menschen mit Behinderungen oder Pflegebedarf. Gemeinsam mit den Menschen mit Assistenzbedarf entwickeln die beiden Stiftungen neue Unterstützungsformen im Quartier. Wie das genau geschieht, erläutern sie in einer nun erschienenen Broschüre. Auf rund 40 Seiten sind Vorträge und Diskussionen eines Fachsymposiums zusammengefasst, das im November 2017 in Hamburg stattfand. Die Broschüre richtet sich an Interessierte aus der Eingliederungshilfe, der Pflege, der sozialen Arbeit, aus Behörden und Verwaltung, aus Politik und Gesellschaft.

Die Leitfragen des Qplus-Projekts – und damit auch die der Broschüre – orientieren sich an den zentralen alltäglichen Bedürfnissen der Menschen mit Assistenzbedarf:

  • Wie will ich leben und was ist mir wichtig?
  • Wie soll mein Alltag aussehen und was benötige ich dafür?

Hierauf angemessene Antworten zu finden – unter Einbezug aller Potenziale des einzelnen Menschen, seiner Nachbarschaft, technischer Lösungen und der vorhandenen Quartierressourcen – ist das Ziel von Qplus.

„Uns gefällt an Qplus, dass erst einmal ermittelt wird, welche Ressourcen bei den Menschen und in den Quartieren vorhanden sind, was technisch gelöst und was von Profis erledigt werden sollte“, sagt Kirsten Wagner, Geschäftsführerin der NORDMETALL-Stiftung im Gespräch mit Hanne Stiefvater, Vorstand der Evangelischen Stiftung Alsterdorf.
Auf diese Weise rücke das Interesse der Menschen nach Selbstverantwortung in den Mittelpunkt, so Wagner. Und das wiederum passe hervorragend in die Förderlogik der NORDMETALL-Stiftung, die sich unter anderem für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des ehrenamtlichen Engagements einsetzt.

Das komplette Interview lesen Sie in der Qplus-Broschüre, die auf unserer Q8-Projektseite im Reiter „Downloads“ für Sie zum Herunterladen bereitsteht.
Dort finden Sie ebenfalls die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Projektbegleitung durch das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung der Universität Duisburg-Essen (ISSAB).

Qplus ist eine Initiative der Evangelischen Stiftung Alsterdorf in Partnerschaft mit der NORDMETALL-Stiftung. Das Modellprojekt ist Teil einer Gesamtvereinbarung im Rahmen eines fünfjährigen Trägerbudgets, das die Hamburgische Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) und die Evangelische Stiftung Alsterdorf vereinbart haben. Die NORDMETALL-Stiftung unterstützt die Sozialrauminitiative Q8 sowie Qplus mit insgesamt 80.000 Euro pro Jahr.

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© Heike Günther

Qplus entwickelt gemeinsam mit den Menschen mit Assistenzbedarf neue Unterstützungsformen im Quartier.

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