Das relevante Museum

Programm zum Audience Development

Wie können Museen das Publikum des 21. Jahrhunderts begeistern? Diese Frage reflektieren die Teilnehmenden unserer digitalen Veranstaltungsreihe.

Museen sind Orte der Inspiration und Begegnung, in denen drängende Fragen unserer Zeit behandelt und Werte austariert werden. Doch unterschiedlichste Hürden halten Menschen davon ab, Museen als bereichernde Selbstverständlichkeit in ihren Alltag zu integrieren und ihre Meinung dort zu teilen. Wie können Museen ihre Relevanz behalten und mehr Menschen für sich einnehmen? Ideen dazu werden in unserem Programm erörtert.

Symposium zum Audience Development

Gemeinsam mit der Hamburger Kulturbehörde haben wir im Frühjahr 2019 ein zweitägiges Symposium zu Strategien des Audience Development für Hamburger Museumsexperten veranstaltet. Angeregt durch Good-Practice-Beispiele aus Großbritannien tauschten sich die Teilnehmenden intensiv zur Besucherorientierung aus. Im Anschluss boten wir einzelnen Häusern virtuelle Kompaktcoachings mit Julie Aldridge an, die als Beraterin unter anderem das Programm „Open Up Museums“ begleitet.

Vernetzungsreihe „Wir treffen uns im Netz!“

Seit dem 15. April 2020 bieten wir unter den Corona-bedingten Einschränkungen die Reihe „Relevantes Museum – Wir treffen uns im Netz!“ an. Der von der Outreach-Expertin Ivana Scharf kuratierte und moderierte kollegiale Austausch auf einer digitalen Plattform greift den Bedarf nach regelmäßigem häuser- und abteilungsübergreifendem Austausch unter selbst gesetzten Zielen auf, den die Teilnehmenden des Symposiums geäußert hatten.

Gäste der Veranstaltungsreihe waren bisher Jasper Visser, Dr. Jan Gerchow, Paul Spies und Constanze Schröder sowie Tijen Onaran.

Kollaborativ zur Zukunft von digitalen Museumsangeboten

Gemeinsam mit dem Stiftungskollegen Andreas Geis (Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, Winterthur) haben wir auf der Plattform slack einen kollaborativen Arbeitsraum zum Thema „Digital Engagement in Museen“ eingerichtet. Heute diskutieren dort über 100 angemeldete Kolleginnen und Kollegen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz online. Dabei bleibt es nicht nur beim Austausch. Auf der Suche nach einer neuen Praxis im Umgang mit digitalen Angeboten, die nicht nur das schon Vorhandene für bekannte Nutzergruppen streamt, entstand ein Arbeitspapier.

„Arbeitsraum für besucherfokussierte Strategien“

Am 28. und 29. September öffnen wir für Museumsexperten und Museumsexpertinnen weitere digitale Arbeitsräume, die intensive institutions- und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit zur Besucherorientierung  ermöglichen. Internationale Referierende aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Großbritannien und Brasilien unterstützen gezielt diesen Fachaustausch in acht virtuellen Workshops.

Derzeit scheint es wichtiger denn je, den Austausch zwischen den Museumsfachleuten zu unterstützen. Der so angeregte Wissenstransfer kann Ressourcen bündeln und dazu beitragen, Neues zu entfalten – immer mit Blick auf die Besucher und Besucherinnen, um bestmöglich dazu beizutragen, gesellschaftliche Entwicklungen in Zeiten von Covid-19 positiv mitzugestalten.

Unter dem Hashtag #RelevantMuseum sammeln wir weiterhin gute Beispiele zur Besucherorientierung.

Katja

Kultur

Katja Gondert

040 6378-5942

Aktuelles

19. November 2020

Aktuelles

MINT für morgen: MINT-Tag Hamburg am 26.11.

Die großen Zukunftsfragen sind ohne MINT-Nachwuchs nicht zu lösen, so die Überzeugung der Initiatoren und Unterstützer, darunter Schirmherr Ties Rabe, Klimawissenschaftler Dirk Notz und Infektiologin Marylyn Addo.

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12. Oktober 2020

Kultur

Video „Kultur in dynamischen Zeiten“ veröffentlicht

„Ein relevantes Museum ist eines, das aus dem Kern seiner Inhalte heraus das Selbstbewusstsein zieht, ein vielfältiges Publikum in seiner Lebensrealität anzusprechen“, fasst Dr. Carsten Brosda zusammen. Die komplette Gesprächsaufzeichnung ist nun online abrufbar.

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20. September 2020

Bildung und Wissenschaft

Formel 1 in der Schule: zwei norddeutsche Teams fahren zur Weltmeisterschaft

In diesem Jahr hatten die Teams besondere Kreativität bewiesen: Digital geführte Entwicklungsgespräche, Simulationen und Sponsoren-Werbung durch eigens produzierte Videos ermöglichten beeindruckende Ergebnisse.

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