Das relevante Museum

Unser Programm zu Besucher:innenfokussierten Strategien

Wie können Museen das Publikum des 21. Jahrhunderts erreichen und seine Perspektive in die Museumsarbeit einbinden? Seit 2019 tauschen die Programmteilnehmenden ihre Erfahrungen dazu aus.

Museen sind Orte der Inspiration und Begegnung, in denen drängende Fragen unserer Zeit reflektiert und Werte ausgelotet werden. Doch unterschiedlichste Hürden halten Menschen davon ab, Museen als bereichernde Selbstverständlichkeit in ihren Alltag zu integrieren und ihre Meinung dort zu teilen.

Wie können Museen ihre Relevanz behalten und mehr Menschen erreichen? Ideen dazu werden in unserem mehrjährigen Programm „Das relevante Museum“ erörtert, an dem Museumsfachleute und -mitarbeitende aus dem gesamten Norden und darüber hinaus teilnehmen. Der so angeregte Wissenstransfer kann Ressourcen bündeln und dazu beitragen, Neues zu entfalten – immer mit Blick auf die Besucher:innen, um bestmöglich dazu beizutragen, gesellschaftliche Entwicklungen in Zeiten von Covid-19 positiv mitzugestalten.

Die Anfänge als Symposium zum Audience Development in Hamburg

Gemeinsam mit der Hamburger Kulturbehörde startete die NORDMETALL-Stiftung ihr operatives Programm im Frühjahr 2019 mit einem Symposiumsformat zu Strategien des Audience Development für Hamburger Museumsexpert:innen.

Die Weiterentwicklung zum norddeutschen Museumsnetzwerk

In 2020 weiteten wir die Reihe aus. Der von der Outreach-Expertin Ivana Scharf kuratierte und moderierte kollegiale Austausch in Videokonferenzen griff den Wunsch nach regelmäßigem häuser- und abteilungsübergreifendem Austausch unter selbst gesetzten Zielen auf.

Zugeschaltete Gäste der Veranstaltungsreihe waren Jasper Visser, Dr. Jan Gerchow, Paul Spies und Constanze Schröder sowie Tijen Onaran.

Im Herbst 2020 unterstützten weitere internationale Expert:innen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Großbritannien und Brasilien gezielt zwei Tage lang in acht virtuellen Workshops diesen Fachaustausch.

Die Zukunft von Museen kollaborativ und digital entwickeln

Gemeinsam mit dem Stiftungskollegen Andreas Geis von der Schweizer Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte in Winterthur richteten wir im März 2020 auf der Plattform „slack“ einen kollaborativen Arbeitsraum ein. Aktuell diskutieren dort über 100 angemeldete Kolleg:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz co-kreative Ansätze im Museumssektor.

Falls Sie sich dem Arbeitsraum „cocreate.museum“ anschließen möchten, erhalten Sie hier weitere Informationen.

Unter dem Hashtag #RelevantMuseum sammeln wir auf Twitter fortlaufend gute Beispiele für die Einbindung der Besucher:innenwünsche in die Museumsarbeit.

Das relevante Museum 2021 – das aktuelle Programm

In diesem Jahr schaffen wir als Stiftung ein wertschätzendes und unterstützendes Umfeld für Experimente, mit denen die Teilnehmenden weiterhin untersuchen können, wie ihre Museen online und offline Teil lebendiger Communities werden. Ein Netzwerk aus zehn Museen aus Norddeutschland, Österreich und der Schweiz befasst sich auf Einladung gemeinsam in dem Programm unter der Leitung von Dr. Abhay Adhikari mit drei zentralen Themen: Aktivismus, Wandel und Well-Being.

Abhay Adhikari (PhD) ist der Gründer von Digital Identities, einem globalen Programm zur Entwicklung neuer Modelle für digitale Interaktion und soziale Innovationen.

 

 

Die nächsten Programmtermine finden Sie hier.

Katja

Kultur

Katja Gondert

040 6378-5942